 |
Petros kommt und reichert unser Leben mit Asanas, Kriya, Gesang, Meditation und Diskussion an.....HAUPTSÄCHLICH YOGA: YEAHHHHH!!!!
PETROS HAFFENRICHTER (D)
3. - 4. März 2012 |
|
 |
SAMSTAG, 3.3.2012
10-12:30 Uhr Moksha - Freiheit (Part 1)
14-16:30 Uhr Moksha - Freiheit (Part 2)
Inhalt beider Sessions:
Freiheit ist an sich kein klar definierbarer Begriff, da es sich um einen Zustand handelt, der von individueller Erfahrung abhängig ist. Anders ausgedrückt ist Freiheit nur erfahrbar, wenn es als Erfahrung das entsprechende Gegenstück, also "nicht-frei-sein" gibt. Diese "Unfreiheit" kann physischer, also körperlicher Natur sein, beispielsweise durch körperliche Behinderung; sie kann geografischer oder psychologischer Natur sein, um nur ein paar Möglichkeiten (mit unzähligen, individuell unterschiedlichen Auswirkungen) zu nennen. In diesem Zusammenhang braucht es also immer eine Art "Unfreiheit" um letztlich "Freiheit" zu erlangen. Jede Freiheit wäre also relativ zur persönlich erfahrenen Unfreiheit.
Moksha ist das Prinzip der unbedingten Freiheit. Ein Zustand, der nicht von unserer Umwelt, Orten oder anderen Voraussetzungen abhängig ist. Durch beständiges Üben offenbart sich die gegenseitig Bedingte Beziehung zwischen Ego und der Welt, wie wir Sie mit unseren Sinnen wahrnehmen. Wer dies erkennt hält den Schlüssel zur eigenen Freiheit in der Hand. Der Jivanmukta erfährt diese Freiheit in diesem Körper, im Jetzt. Nicht als eventuelle Möglichkeit irgendwo in der Zukunft. Er erfährt und akzeptiert diese Welt als kreative Kraft, dessen Ausdruck er ist. Jedwede geistige oder physische Tendenz ist hier möglich und Teil des ganzen. Wer dies erkennt löst sich von allen Voraussetzungen für Freiheit; denn letztlich gibt es nur diese.
In diesen beiden Jivamukti Yoga-Klasses gehen wir über eine Intensive Hatha-Yoga-Praxis zum Kern unserer Unfreiheit. Unsere Ängste, Vorlieben und Abneigungen - unsere Kategorien für unsere Erfahrungen bilden diesen Kern. Wenn wir uns also mit der Ursache der später erfahrenen Unfreiheit auseinandersetzen, können wir uns Stück für Stück davon lösen.
17-18:15 Uhr
Vortrag Hatha Yoga - Alte Regeln für moderne Zeiten
(ohne Voranmeldung, Abendkasse)
19:30 Uhr Kirtan
(ohne Voranmeldung, Abendkasse)
Musik ist Bewegung, wie der griechische Ausdruck "panta rei - alles fließt" schön zum Ausdruck bringt. Und wenn zu diesem Fließen noch Hingabe und Spontanität dazu kommt, dann kann etwas Magisches geschehen, etwas, das die Yogis als ananda, als Glückseligkeit beschreiben. Dieser Zustand ist weder in unerreichbarer Nähe, noch statisch. Es ist der Zustand, indem Intuition, innere Kraft und geistige Ausrichtung sich harmonisch im Jetzt verbinden. Harmonien sind die Grundlage von Musik - und so finden wir uns zusammen, um durch das Singen von Mantren spontan das zu erfahren, was das Wort an sich beschreibt: die Harmonie (griechisch: armonia = zusammenfügen, die Vereinigung von Gegensätzen zu Einem). So ist also das griechische Wort, das den Einklang aller Gegensätze beschreibt, nichts anderes, als ein uns wohl bekannter Begriff aus dem Sanskrit: YOGA!
SONNTAG, 4.3.2012
10-12:30 Uhr Kriya - Asana - Pranayama
Patanjali beschrieb im "Ashtanga Yoga" - den achtgliedrigen Yogaweg die Schritte die uns zu offenen Perspektiven und Verstehen führt - Zum Er-LEBEN der unbegrenzten Kraft und Kreativität des Seins in uns (als wir selbst). Die verschiedenen Techniken erlauben uns nach und nach die Linse ins Inner(st)e zu schärfen um Klarheit und Erkenntnis zu ermöglichen. Aufgrund unserer Lebensweise, Ernährung, gesellschaftlicher Konditionierungen - Aufgrund unserer (meist vorgegebenen) Definition von Realität und Schein sowie unserer Wahrnehmung basierend auf diesen Prinzipien (Avidya) ist es uns nur selten und schwer möglich durch diesen Schleier die eigene Wahrheit unabhängig dieser Instanzen zu erkennen.
In diesem Workshop werden wir - durch die intensive Praxis von Teilen des oben beschriebenen Yogaweges - eine starke Verbindung mit unserem Potential der unendlichen Kreativität aufbauen. Kriya reinigen uns so umfassend und tief, dass unweigerlich ein Gefühl von Klarheit und Ausgeglichenheit entsteht. Wir werden verschiedenste Techniken nicht nur "ankratzen" sondern uns immer tiefer in diese kraftvollen Übungen wagen. Wenn der Körper so gereinigt ist, Atem und Geist geklärt und ausgerichtet sind, und wir dieses pulsieren des Lebens in uns erfahren, bilden wir das Fundament für eine intensive, konzentrierte und reinigende Asanapraxis. Was wir mit den Kriyas schon begonnen haben führen wir hier mit den Asanas auf feinerer Ebene fort.
Anschließend begeben wir uns über das Pranayama - das bewusste und ausgerichtete Atmen - auf eine Reise ins Innere, die uns schließlich ganz natürlich mit einem Lächeln zu einem Punkt der inneren Ruhe, Freiheit und Klarheit führt. Hier herrscht vollkommene Stille. Eine Stille die nicht "auferlegt" sondern "erwachsen" ist.
14-16:30 Uhr Hands-ON
Über die bewusste Berührung wenden wir das Prinzip der direkten Kraftübertragung (Shakti-Pad) an, wie es seit ewigen Zeiten im Yoga Tradition ist. So gibt es die direkte Verbindung zwischen Lehrer und Schüler, ohne die das Üben beliebig und schmerzhaft (Zit.: Hatha Yoga Pradipika) ist. Damit wir als Lehrende bewusst mit diesem Prinzip umgehen, ohne beliebige und schmerzhafte Resultate für unsere Schüler, lernen wir in diesem Seminar wie wir mit verschiedenen (von sanften bis zu sehr intensiven Hilfestellungen) Techniken unseren Schülern Sicherheit, Klarheit und Tiefe geben können.
Mehr Informationen über Petros und Jivamukti findest Du unter Petros Haffenrichter
Der Workshop ist für alle Levels geeignet. Grundkenntnisse werden von uns empfohlen.
|